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Die Bedeutung von Geschenken

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Der Begriff „Geschenk" kommt ursprünglich von einschenken, also dem Bewirten eines Gastes. Heutzutage ist es die Übertragung des Eigentums an einem Gegenstand oder an einem Recht, wobei über die Unentgeltlichkeit bei Schenker und Beschenkten Einigkeit herrscht. Im erweiterten Sinn können auch Vertrauen, Aufmerksamkeit oder Liebe verschenkt werden.

Ein Geschenk kann einerseits als Geste altruistischen Handelns interpretiert werden. Andererseits wird durch ein Geschenk auf den Beschenkten Druck ausgeübt, so dass dieser auch in der Pflicht steht, sich beim nächsten Anlass mit einem Geschenk zu revanchieren.

Philosophische Ansätze

Bei vielen Philosophen, wie etwa Jacques Derrida wird der Begriff der Gabe im Zusammenhang mit Gastfreundschaft oder Verschwendung der Opfer verwendet. Martin Heidegger spricht von „sich selbst geben", dass er als Ideal bezeichnet.

In dem von Marcel Mauss geschriebenen Essay „Die Gabe" werden die Grundsätze der Geschenkökonomien in anderen Kulturen untersucht. Vor allem werden Kulturen erforscht, die nicht mit dem „Markt" verbunden sind.

Der Zweck von Geschenken

Der Volksmund spricht oft von „Geschenke verpflichten", denn ein angenommenes Geschenk verlangt oft eine Gegenleistung. Philosophen sprechen von einer Gegengeschenk, einem Dank oder dem Einstellen feindseliger Haltungen.

Mögliche Hintergründe für das Schenken

  • Mit einem Geschenk kann Liebe, Zuneigung oder Freundschaft ausgedrückt werden.
  • Durch ein Geschenk erhofft man sich Dankbarkeit und erwartet ein Gegengeschenk.
  • Mit einer wohltätigen Gabe erhofft man sich die Dankbarkeit eines Dritten, wie etwa Gott oder dem eigenen Gewissen.
  • Mit einem Gastgeschenk wird der Dank der Einladung oder der Bewirtung ausgedrückt.
  • In Wirtschaftsbeziehungen spielen Geschenke eine große Rolle. So erhofft man sich durch Werbegeschenke Kunden, oder mögliche Kunden zu halten bzw. zu gewinnen. Nicht selten werden auch Geschenke zur Mitarbeitermotivation verwendet.

Danaergeschenk

Unter Danaergeschenk versteht man, dass das Geschenk der Geschenkidee widerspricht.